Jeder Mensch erlebt Belastungen auf unterschiedliche Weise.
Deshalb verbinde ich verschiedene therapeutische und traumasensible Ansätze miteinander – abgestimmt auf die jeweilige Situation und das individuelle Tempo.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Methode, sondern der Mensch.
Die Gesprächstherapie nach Carl Rogers bildet eine wichtige Grundlage meiner Arbeit. Im Mittelpunkt steht eine wertschätzende und achtsame therapeutische Beziehung.
Durch echtes Zuhören, Empathie und einen geschützten Rahmen kann Raum entstehen, in dem Gedanken, Gefühle und innere Prozesse wahrgenommen und verstanden werden dürfen.
Dabei geht es nicht darum, bewertet oder „analysiert“ zu werden, sondern darum, den eigenen Weg wieder besser wahrnehmen zu können.
(aktuell in Ausbildung)
Somatic Experiencing® ist ein körperorientierter Ansatz zur Begleitung von Stress- und Traumaerfahrungen.
Belastende Erlebnisse zeigen sich häufig nicht nur emotional, sondern auch im Nervensystem und im Körper. Manche Menschen erleben zum Beispiel innere Unruhe, Anspannung, Erschöpfung oder das Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen.
Im Mittelpunkt steht deshalb die behutsame Wahrnehmung körperlicher Reaktionen und Ressourcen.
Ziel ist es, das Nervensystem dabei zu unterstützen, wieder mehr Sicherheit, Regulation und Stabilität zu entwickeln.
EmotionAid® ist ein körperorientierter Ansatz zur emotionalen Stabilisierung und Stressregulation.
Durch einfache Übungen kann das Nervensystem unterstützt werden, in belastenden Situationen wieder mehr Ruhe und Sicherheit zu finden.
Die Übungen können dabei helfen, besser mit Stress, Überforderung oder starken emotionalen Reaktionen umzugehen.
EMDR ist eine traumatherapeutische Methode, die dabei unterstützen kann, belastende Erfahrungen zu verarbeiten.
In meine Arbeit fließen einzelne traumasensible Ansätze aus EMDR ein – immer achtsam, stabilisierend und angepasst an die jeweilige Situation.
Manchmal können auch konkrete Übungen oder neue Sichtweisen hilfreich sein, um belastende Gedanken, Verhaltensmuster oder Ängste besser zu verstehen und im Alltag neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
In meiner Arbeit orientiere ich mich unter anderem an der Polyvagal-Theorie.
Sie hilft zu verstehen, wie eng Körper, Gefühle und das Nervensystem miteinander verbunden sind – und warum Menschen auf Stress oder belastende Erfahrungen oft nicht bewusst „entscheiden“, wie sie reagieren.
Dieses Verständnis kann entlastend sein und neue Wege im Umgang mit sich selbst eröffnen.
